Hemmstoffuntersuchung:
einfach, schnell und sicher!
Als Hemmstoffe werden im weitesten Sinne alle Substanzen bezeichnet, die das Wachstum von Mikroorganismen hemmen (bakteriostatische Wirkung) oder gar abtöten (bakterizide Wirkung). Dazu zählen Rückstände wie z.B. Antibiotika und auch körpereigene Stoffe (bestimmte Enzyme, Immunglobuline), die natürlicherweise in der Milch vorkommen.Im Bereich der Nutztierhaltung ist der Einsatz von Tierarzneimitteln unerlässlich. Aus tierschutzrechtlichen Gründen ist jeder Landwirt verpflichtet, eine erkrankte Kuh bestmöglich zu behandeln. Oft ist dann, wie auch beim Menschen, die Medikation mit Antibiotika nicht zu vermeiden. Entgegen der häufigen Vermutung, dass in der ökologischen Viehwirtschaft auf den Einsatz von Antibiotika verzichtet wird, gelten diese Regelungen ebenso für den Bio-Bauern.
In der Milch können Antibiotikarückstände vorkommen, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen oder vorgeschriebenen Wartezeiten bei behandelten Milchkühen nicht beachtet werden. Die Rückstände können auf sekretorischem und postsekretorischem Weg in die Milch gelangen. Bei der sekretorischen Kontamination ist die Milch bereits im Euter kontaminiert, z.B. bei einer Mastitis-Behandlung, bei der postsekretorischen gelangen die Hemmstoffe erst nach dem Melken in die Milch, z.B. durch Verschleppung mit der Melkmaschine.
Antibiotikarückstände in der Milch sind aus vielerlei Gründen unerwünscht. Sie können gesundheitliche Schädigungen beim Verbraucher (Allergien, Resistenzbildung, Schädigung der Darmflora) und technologische Probleme bei der Herstellung von Milchprodukten hervorrufen. Deshalb ist die Forderung nach hemmstofffreier Milch in der Milch-Güteverordnung festgelegt und gesetzlich vorgeschrieben. Nicht zuletzt muss auch das Image des wertvollen Lebensmittels „Milch“ geschützt werden und die Freiheit von Hemmstoffen ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal sein.
Seit Inkrafttreten des neuen EU-Lebensmittelhygienerechts (April 2004), in dem auch die Lebensmittelunternehmer die in der Gewinnung von Primärerzeugnissen tätig sind zur Verantwortung gezogen werden, liegt der Nachweis von hemmstofffreier Milch nicht mehr nur auf Seiten der Molkereien, sondern auch beim Landwirt selbst. Nur hemmstofffreie Milch darf bei milchverarbeitenden Lebensmittelbetrieben abgeliefert werden und bei Rückständen kann dem Milcherzeuger rückwirkend der Auszahlungspreis für die angelieferte Milch des gesamten Monats gekürzt werden.
In Deutschland wird der Brillantschwarz-Reduktionstest (BRT) als offizielle Untersuchungs- methode zum Nachweis von Hemmstoffen in Milch eingesetzt. Der BRT ist ein mikrobiologischer Hemmstofftest, der sich durch sein relativ breites Nachweisspektrum, seine technisch einfache Durchführung und seine geringen Kosten auszeichnet. Das Testsystem enthält ein Gemisch aus Nährstoffen, Testkeimen (Geobac. stearothermophilus var. calidolactis C953) und Brillantschwarz. Durch eine Redoxreaktion entfärbt sich das Testmedium von blau nach gelb. Dies geschieht nur, wenn die Milch hemmstofffrei ist und der Testkeim wachsen kann. Bleibt der Test blau, ist die Milch kontaminiert und nicht verkehrsfähig.
JahrenDie AiM GmbH ist ein Tochterunternehmen des Milchprüfring Bayern e.V. und sei ein kompetenter Partner für die Hemmstoffuntersuchung. Ihre BRT Testsysteme eignen sich hervorragend für die Untersuchung von Rohmilch und wärmebehandelter Milch von Kuh, Schaf und Ziege. Auf den Kundenkreis individuell zugeschnitten, wird der Test in verschiedenen Verpackungseinheiten für Kontrolllabore, Molkereien und Milcherzeuger angeboten. Der BRT Hemmstofftest erfüllt speziell die Anforderungen der Milch-Güteverordnung in Deutschland und wird auch in anderen Ländern erfolgreich in der Gütebewertung von Anlieferungsmilch eingesetzt. Durch ein effizientes und zertifiziertes Qualitätssicherungssystem wird eine gleichbleibend hohe Produktqualität garantiert. Darüber hinaus wird die stetige Optimierung und Weiterentwicklung der Testsysteme durch die enge Zusammenarbeit mit anerkannten Forschungsinstituten gewährleistet.
Kontakt:
AiM GmbH
Die Speziallisten für
Hemmstofftestsysteme
Ihre Ansprechpartnerin: Iris Dahlem
Tel.: 089 5307512-0
E-Mail: info@aim-bayern.de
www.aim-bayern.de
