Eiskalt und natürlich bunt
Wenn die Temperaturen steigen, freuen sich Eisdielen über Rekordumsätze. Aber auch in Supermärkten steigt der Absatz der kühlen Köstlichkeit. Cremig und süß mögen es die Deutschen am liebsten. Aber: Während Kinder ausgefallene und fröhlich bunte Sorten wählen, legen die Eltern Wert auf möglichst natürliche Zutaten.Farben in Lebensmitteln sind wichtig, denn das Auge isst mit. Der optische Anreiz spielt auch im Segment Eiscreme eine große Rolle. Doch Farbe ist nicht gleich Farbe. Neben zahlreichen synthetischen Farbstoffen gibt es ganz natürliche färbende Lebensmittel. Beide erzeugen brillante und stabile Farben über die gesamte Palette hinweg. Dies ist aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit.
Farbstoffe sind Zusatzstoffe und müssen im Zutatenverzeichnis mit dem Klassennamen „Farbstoff“ und der jeweiligen E-Nummer oder dem Farbstoffnamen gekennzeichnet werden – beispielsweise „Farbstoff: E120“ oder „Farbstoff: Karmin“. Farbstoffe sind zulassungspflichtig und müssen bestimmte Bedingungen erfüllen. So gibt es für Farbstoffe eine Regelung zur Maximaldosierung.
Einige Farbstoffe stehen im Verdacht, Allergien auszulösen. Und Produkte, die mindestens einen der besonders umstrittenen „Southampton-Six“ Farbstoffe E102, E110, E122, E124, E129 oder E104 enthalten, müssen ab dem 20. Juli 2010 mit dem Warnhinweis „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ gekennzeichnet werden. Färbende Lebensmittel hingegen sind, wie der Name schon sagt, Lebensmittel. Sie gelten nicht als Zusatzstoffe
und haben keine E-Nummer. Färbende Lebensmittel sind als solche grundsätzlich frei verkehrsfähig und allgemein einsetzbar. Die in Aachen gegründete und heute weltweit agierende GNT-Gruppe stellt diese färbenden Lebensmittel aus reifen Früchten, Gemüse und anderen essbaren Pflanzen her – ohne den Einsatz von organischen Lösungsmitteln, nur mittels traditioneller Herstellungsverfahren. Die von GNT hergestellten färbenden Lebensmittel sind rund um den Globus unter der Marke EXBERRY® bekannt.
Eingesetzt werden sie in Süßwaren, Getränken, Molkereiprodukten, Backwaren und vielen anderen Anwendungen. Auch Eiscreme lässt sich heute hervorragend mit färbenden Lebensmitteln herstellen. Während bei Süßwaren beispielsweise die Farbintensität und -brillanz der EXBERRY® Produkte entscheidend ist, zählt bei Molkereiprodukten vor allem die mikrobiologische Stabilität. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn das Produkt komplett frei von Zusatzstoffen sein soll – also auch ohne Konservierungsstoffe oder Stabilisatoren. EXBERRY® färbende Lebensmittel eignen sich dank ihrer hervorragenden technologischen Eigenschaften bestens für Molkereiprodukte.
Vor geraumer Zeit wäre es noch undenkbar gewesen, Lebensmittel in sämtlichen Farbschattierungen, von pastell bis kräftig leuchtend, mit Konzentraten aus Früchten, Gemüse und Pflanzen zu färben. Heute ist dies
möglich – und das zu einem Preis, den Hersteller wie Verbraucher vertretbar finden. Hinzu kommt, dass die färbenden Lebensmittel heute standardisiert werden können. Es stehen also saisonunabhängig über das ganze Jahr färbende Lebensmittel zur Verfügung, die keinerlei Schwankungen unterliegen und immer verlässlich stabile Ergebnisse erzielen. Die dafür notwendige technologische Entwicklung wurde maßgeblich von GNT vorangetrieben.
Für Verbraucher ist der Unterschied von Farbstoffen und färbenden Lebensmitteln oft noch unklar. Der Hinweis „Ohne künstliche Farbstoffe“ bedeutet nämlich keineswegs, dass es sich immer um ein natürliches Produkt handelt. Die vermeintliche Natürlichkeit ist für den Verbraucher also oft trügerisch. Dabei gibt es längst eine ideale und bezahlbare Alternative: färbende Lebensmittel. So kann auch Eiscreme zum ganz natürlichen Genuss werden.
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