Cadmium in Lebensmitteln

BfR-Broschüre zur Risikobewertung

(AgE) Die einzelnen Schritte bei der wissenschaftlichen Bewertung des Risikos der Schwermetallaufnahme über die Nahrung am Beispiel Cadmium stellt eine neue Broschüre dar, die vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) herausgegeben worden ist. Da sich das beschriebene Vorgehen auch auf die Bewertung anderer Lebensmittelrisiken übertragen lässt, enthält die Publikation nach Angaben des BfR Hintergrundinformationen für alle, die sich mit Fragen der Risikobewertung im Ernährungsbereich befassen. In der Broschüre wird ausführlich erklärt, wie verschiedene Bevölkerungsgruppen und ihre Essgewohnheiten bei der Bewertung des gesundheitlichen Risikos berücksichtigt werden. Den Beispielen liegen aktuell  Zahlen zugrunde. Für die Risikobewertung von Cadmium in Lebensmitteln hat das BfR die Daten der Nationalen Verzehrsstudie II des Max-Rubner-Instituts (MRI) genutzt. Im Rahmen dieser Studie wurden zwischen November 2005 und Januar 2007 bundesweit rund 20.000 Personen zwischen 14 und 80 Jahren zu ihrem Lebensmittelverzehr gefragt.

Cadmium ist laut BfR ein Schwermetall, das überall in der Umwelt vorkommt. Aus dem Boden gelangt es in Pflanzen, die zu Lebensmitteln und Futtermitteln verarbeitet werden. Der Verbraucher nimmt Cadmium hauptsächlich mit Nahrungsmitteln auf. Nach der Aufnahme reichert sich das Schwermetall im Körper an.

Eine dauerhaft hohe Cadmium-Aufnahme kann zu Nieren-, aber auch Knochenschädigungen führen.

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