Färbende Lebensmittel machen es möglich:

Deklaration mit färbenden Lebensmitteln:
Eine klare Sache!

Der allgemeine Trend zur Natürlichkeit hat fast alle Konsumbereiche erfasst, zeigt sich aber besonders deutlich in der Lebensmittelbranche. Der Konsument erwartet Lebensmittel, die frei von Zusatzstoffen und „versteckten Zusätzen“ sind. Das hat auch die Trendforschung für den Lebensmittelmarkt im Jahr 2009 klar ermittelt: Produkte sollen nach Wunsch der Verbraucher vor allem „natürlich, gesund und ‚frei von‘“ sein [1]. Hierbei spielen Farben eine große Rolle, denn der Einsatz von Farbstoffen mit E-Nummern in Lebensmitteln wird als besonders negativ empfunden.

Verbraucher fühlen sich hintergangen

Bei der Kaufentscheidung sind die geltenden Deklarationsvorschriften für den Verbraucher nicht immer hilfreich, um die Natürlichkeit - oder Unnatürlichkeit - eines Produktes sinnvoll und schnell zu beurteilen. Das Gesetz lässt dem Hersteller einen gewissen Spielraum: Farbstoffe – synthetische wie auch sog. ‚natürliche‘ – müssen entweder mit ihrer E-Nummer oder aber mit dem entsprechenden Namen des Zusatzstoffes deklariert werden. Der Hersteller darf allein entscheiden, welchen Deklarationsweg er für günstiger hält. Für den Verbraucher ist diese unklare Regelung aus verschiedenen Gründen verwirrend und problematisch. Meist kann er die Namen und die dazugehörigen E-Nummern nicht in Beziehung zueinander setzen. So ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Konsumenten einen Zusatzstoff, den sie eigentlich vermeiden möchten, auf dem Produktetikett nicht zweifelsfrei erkennen. Bei der Verwendung des jeweiligen Zusatzstoffnamens kann der Verbraucher durch den Klang des Wortes oder durch die Assoziationen, die der Begriff hervorruft, in die Irre geleitet werden: Klingt ein Name fremd und ist schwer auszusprechen, wird eher etwas „Schlechtes“ dahinter vermutet. Je geläufiger und gewöhnlicher der Name jedoch ist, desto natürlicher erscheint dem Konsumenten das Produkt: Ein Farbstoff wie „Tartrazin“ wird eher als Zusatzstoff erkannt als etwa der Farbstoff „Beta Carotin“, dessen Name der Laie unweigerlich mit der Karotte assoziiert. Klärt man Verbraucher über die Möglichkeiten der Deklaration bei Zusatzstoffen und die möglichen Missverständnisse auf, fühlen diese sich in den meisten Fällen vom Hersteller hintergangen. Absichtlich falsch informiert zu werden, kann das Vertrauen des Verbrauchers in die Marke und den Hersteller empfindlich und nachhaltig verletzen.

Forderung nach klaren, in sich schlüssigen Labels

Um unnötige Verwirrungen oder gar Fehlkäufe zu vermeiden, fordern immer mehr Verbraucher eine standardisierte, klare und in sich schlüssige Etikettierung von Lebensmitteln, die es gestattet, Zusatzstoffe als solche schnell und eindeutig zu erkennen. Diese Forderung wird seit Jahren durch Ernährungsexperten und Verbraucherschutzorganisationen gestützt. Mit Erfolg: der Gesetzgeber beginnt auf nationaler wie internationaler Ebene zu reagieren. Eindrucksvolle Beispiele für diese neue Entwicklung sind die radikal einfache „Ampeldeklaration“ für Lebensmittel in Großbritannien seit Januar 2009 oder der Beschluss des Europäischen Parlamentes, Lebensmittel mit bestimmten Azofarbstoffen ab 2010 zwangsweise mit dem Aufdruck "kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken" zu versehen. Die Macht des Kundenwunsches nach offener Kommunikation beginnt, die Deklarationswirklichkeit im Markt zu verändern.

EXBERRY® färbende Lebensmittel:
natürliche Alternative ohne verwirrende Deklaration

Verbraucher sehnen sich nach vertrauenswürdigen, natürlichen Produkten. Hersteller, die angesichts jüngster Entwicklungen in Sachen Deklaration auf Nummer sicher gehen möchten und eine einfache, überzeugende Etikettierung ohne Umwege anstreben, finden in färbenden Lebensmitteln eine natürliche Alternative zu Farbstoffen. GNT, Branchenführer weltweit in der Entwicklung und Herstellung färbender Lebensmittel, bietet mit seiner Marke EXBERRY® färbende Konzentrate an, die aus essbaren Früchten, Gemüsen und Pflanzen hergestellt werden. Sie bieten eine breit gefächerte Palette brillanter Farben für unzählige Lebensmittel- und Getränkeanwendungen. EXBERRY® färbende Lebensmittel sind Lebensmittelzutaten und werden ohne E-Nummern auf den Produktetiketten gekennzeichnet. Die Deklaration „Konzentrat (Karotte, Kürbis)“ oder „Karottenkonzentrat, Kürbiskonzentrat“ zeigt dem Konsumenten auf einen Blick, dass es sich hier um eine natürliche Zutat handelt. Diese empfinden Verbraucher nicht als unerwünschten Zusatz im Endprodukt, sondern vielmehr als schlichte Erweiterung der Zutatenliste, die in Harmonie mit dem natürlichen Charakter des Endprodukts und dem ästhetischen Empfinden des Verbrauchers steht. Mehr über die vielen Möglichkeiten von EXBERRY® färbenden Lebensmitteln und GNT finden Sie unter www.gnt-group.com.

Autor:
Silvia Frankenne, Marketing Manager
GNT Europa GmbH


Kontakt:
GNT Europa GmbH
www.gnt-group.com